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Mafalda Arnauth:
Esta voz que me atravessa
EMI 2001
DM 38,-- |
Die Unterschiede beim Fado
liegen im Detail. Zumal, wenn man sich auf die klassischen Arrangements
verlässt und nicht, wie in letzter Zeit gerne versucht, mit neuen
Instrumentierungen Akzente zu setzen. Eine der neuen Stimmen, die diesen
klassischen Weg gewählt haben ist Mafalda Arnauth. Und im Gegensatz
zu ihrer, auch in dieser Ausgabe besprochenen, Kollegin
Joana Amendoeira setzt sie auf eher unbekannte,
neue, auch eigene Kompositionen und sogar eines der Highlights
des Albums die Fado-Interpretation eines Stückes von Fausto Bordalo
Dias.
Dabei entpuppt sie sich als Inhaberin einer großen Stimme, die zwar
schnörkellos aber alles andere als glatt ist. Virtuos meistert sie die
Balance zwischen sanften Passagen und der gebotenen Rauhheit, die an die
Subkultur gemahnt, der der Fado ursprünglich entstammt und reizt dabei
alle stimmlichen Gestaltungsmöglichkeiten des Genres aus, ohne je in
die Verlegenheit eines Rückgriffs auf Pop-Elemente zu kommen.
Esta Voz que me atravessa ist ein spannendes Album, das eine der ganz
großen neuen Stimmen des Fado in gebührender Weise präsentiert.
Ohne Übertreibung: Mafalda Arnauth hat das Zeug zum Star.
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