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Bericht über eine Reise nach Guinea-Bissau im Januar 2001
3. Reichtum und Armut
Die immer schon Armen, zum Beispiel alleinerziehende Frauen ohne Ausbildung und Familienrückhalt, sind auch weiterhin bitterarm, irgendwelcher Geldsegen geht an ihnen vorüber. Sie sind im Gegenteil durch die Kriegsereignisse noch ärmer geworden, weil sie fliehen mussten und ihren wenigen Besitz verloren haben. Besonders junge Frauen, aber auch viele junge Männer finden kaum regelmäßige Arbeit. Dennoch scheinen uns die Menschen besser gekleidet zu sein als früher, in Bissau hat sich die internationale Einheitskleidung T-Shirt und Jeans zumindest bei der Jugend stark verbreitet, während in Gabu der senegalesische Kleidungsstil - Rock oder pano, Bluse und Kopfputz aus Stoffen mit afrikanischen Mustern, vorherrschend ist.
Ganz zweifellos gibt es eine ganze Reihe wohlhabende Leute in Guinea-Bissau, sie sind eine ziemlich internationale Gruppe, junge Leute mit neuem wie ältere mit traditionellem Wohlstand. Nicht alle verdanken ihn ihrer Nähe zur Macht, sondern manche haben auf einer guten Ausbildung, innovativen Ideen, internationalen Kontakten und harter Arbeit aufgebaut.
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Gertrud Achinger
Renate Hess


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